Unternehmensgeschichte SCHIESSER

Seit der Gründung steht SCHIESSER für hochwertige Wäsche, zeitlose Qualität und Innovationskraft. Mit über 150 Jahren Unternehmensgeschichte hat sich die Marke von einer kleinen Trikotwarenfabrik zu einem international bekannten Traditionsunternehmen entwickelt, das bis heute für Komfort und Qualität steht.

2020 - 2025
SCHIESSER wird 150

2025 – Jubiläum & Führungswechsel

Zum 150-jährigen Jubiläum bringt SCHIESSER mit drei exklusiven Kapselkollektionen seine DNA – Tradition, Qualität und Innovation – zum Ausdruck. Jedes Wäschestück daraus ist eine Hommage an die Wurzeln des Unternehmens und zugleich Ausdruck eines modernen Lebensgefühls, das echte Werte feiert.

Mit Sonja Balodis übernimmt im März 2025 erstmals in der 150-jährigen Geschichte von SCHIESSER eine Frau die Leitung des Unternehmens.

2020-2024 – Turbulente Zeiten, starkes Wachstum

Pandemie, Ukrainekrieg, Inflation und Nachhaltigkeitstransformation verändern das Konsumverhalten. SCHIESSER reagiert flexibel: Mit bequemer Wäsche und Loungewear für Homeoffice, einer vernetzten Online- und Offline-Präsenz sowie den Markenwerten Komfort, Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit gelingt es, den Umsatz kontinuierlich zu steigern.

2010 - 2019Neustart, Wachstum und internationale Stärke

2014 – Rekordjahr in der Unternehmensgeschichte

SCHIESSER erzielt eines der besten Ergebnisse seiner Geschichte. Die erfolgreiche Multichannel-Strategie mit eigenen Stores, Fachhandel, E-Commerce, neuen Lizenzen und erweitertem Produktportfolio sichert nachhaltiges Wachstum.

2012 – Internationale Perspektiven durch Delta Galil

2012 wird SCHIESSER Teil des international agierenden Wäsche- und Strumpfkonzerns Delta Galil Industries – ein wichtiger Schritt, der Stabilität und internationale Perspektiven eröffnet.

2010 – Neustart mit Marken-Relaunch

2010 markiert einen Wendepunkt: Nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens übernimmt der Vorstand wieder die Führung und SCHIESSER startet mit einem Marken-Relaunch in eine neue Ära.

2000 - 2009Wandel, Herausforderungen und Innovation

2009 – Sanierung und Stabilisierung

SCHIESSER meldet Insolvenz an, obwohl das Kerngeschäft profitabel bleibt. Durch gezielte Restrukturierungsmaßnahmen wird das Unternehmen stabilisiert und zurück auf Erfolgskurs geführt.

2007 – Zwischen Turbulenzen und Restrukturierung

Wirtschaftliche Schwierigkeiten stellen SCHIESSER vor große Herausforderungen. Erste Maßnahmen zur Restrukturierung ebnen den Weg für die spätere Sanierung.

2000 – Vom Produzenten zur Marke

Zum Start des neuen Jahrtausends entwickelt sich SCHIESSER zunehmend vom Produktionsunternehmen hin zu einem internationalen Marketing- und Vertriebshaus. Neue Materialentwicklungen und Kollektionen prägen diese Phase und zeigen die Innovationskraft der Marke.

1990 - 1999Internationale Expansion und Markenfokus

1998/1999 – Konzentration auf die Kernmarke

Ende der 90er Jahre passt sich SCHIESSER den Veränderungen des Marktes an. Durch die Trennung von Unternehmen der SCHIESSER-Eminence-Gruppe in Italien und Frankreich wird die Konzentration auf die Marke SCHIESSER erfolgreich umgesetzt.

1997/1998 – Marken-Relaunch und Osteuropa-Expansion

SCHIESSER modernisiert Logo, Produkte und Markenauftritt im Rahmen eines umfassenden Relaunches. Mit der Eröffnung des SCHIESSER Bodyfashion Centers in Prag etabliert die Marke zudem erstmals ein Vertriebszentrum für Osteuropa. In Deutschland zählt SCHIESSER bereits über 8.000 Textilgeschäfte und Fachabteilungen von Kauf- und Warenhäusern.

1990 – Beginn der internationalen Expansion

Unter dem Motto „Lust auf Mode, Lust auf SCHIESSER“ steht neben Qualität nun auch Mode im Fokus. Die wirtschaftlichen Folgen der deutschen Einheit und die Erschließung neuer Märkte führen zu starkem Umsatzwachstum auf knapp 555 Mio. DM. Mehrheitsbeteiligungen in Italien, Frankreich, Tschechien und der Slowakei transformieren die SCHIESSER Gruppe zur europaweit agierenden SCHIESSER-Eminence Gruppe, die bis 1996 in über 30 Ländern präsent ist.

1970 - 1989Tradition, Qualität und 100 Jahre SCHIESSER

1975 – 100 Jahre SCHIESSER

SCHIESSER feiert sein 100-jähriges Bestehen und kann auf 14 Jahre kontinuierliche Expansion zurückblicken. Mit einer Jahresproduktion von 38 Mio. Wäschestücken und einem Umsatz von 437 Mio. DM stärkt das Unternehmen seine Position am Markt. Das Außendienstnetz wird neu gegliedert und die Kommunikation stärker auf den Endverbraucher ausgerichtet.

1971 – Sprung in die Gesamtbekleidung

Mit dem Erwerb der Standop GmbH und der Hudson-Textil-Werke wird SCHIESSER Marktführer im Bereich bedruckter Maschenstoffe. Die Produktion erreicht 2,7 Mio. Trikotwaren pro Jahr bei einem Umsatz von nahezu 13 Mio. DM. Ein neues Werk in Engen sowie Filialen in Mimmenhausen und Rielasingen werden errichtet, zudem wird eine eigene Stoffdruckerei aufgebaut, um die Qualität zu sichern.

1960 - 1969Internationalisierung und neue Standorte

1967 – Expansion nach Belgien

SCHIESSER gründet eine weitere Vertriebsgesellschaft in Belgien, um die internationale Präsenz auszubauen.

1966 – Neue Werke und Produktionsstätten

Ein neues Werk in Radolfzell mit 32.000 qm Nutzfläche wird errichtet. Gleichzeitig entstehen neue Produktionsstätten in Griechenland, Irland, Österreich und der Schweiz, und eine Vertriebsgesellschaft wird in Mailand/Italien gegründet.

1962 – Filialnetz und europäische Niederlassungen

Der Filialbetrieb in Neustadt im Schwarzwald entsteht, neue Produktionsstätten in der Schweiz und in Griechenland werden aufgebaut, und die SCHIESSER Niederlande wird gegründet.

1960 – Stabile Entwicklung und Wachstum

SCHIESSER festigt seine Marktposition und setzt die Expansion und Modernisierung des Unternehmens konsequent fort.

1940 - 1959Nachkriegszeit: Wiederaufbau und Neustart

1945 – Rohstoffmangel, Produktionsanpassung und Wiederaufbau

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird das stark beschädigte Werk in Stockach Schritt für Schritt wieder aufgebaut. Mit alten Maschinen und viel Engagement gelingt die Wiederaufnahme der Produktion trotz Rohstoffmangel.

1940 – Anpassung an Krisenzeiten

Die Entwicklung des Kriegsverlaufs bringt einschneidende Umstellungen, Notprogramme und Kriegsfertigungen mit sich. Die zuvor etablierte „SCHIESSER-Mode“ kann nicht wie gewohnt fortgeführt werden, dennoch bleibt das Unternehmen handlungsfähig und anpassungsfähig.

1930 - 1939Nachkriegszeit: Wiederaufbau und Neustart

1939 – Beginn des Zweiten Weltkriegs

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sieht sich SCHIESSER neuen Herausforderungen gegenüber, die Anpassungen in Produktion und Organisation erfordern.

1936 – Führungswechsel

Jean Schiesser tritt als Geschäftsführer zurück. Walter Schellenberg übernimmt die Leitung – der erste Unternehmensführer außerhalb der Familie – und leitet die weitere Entwicklung des Unternehmens.

1933 – Sanierung und Expansion

Nach einem wirtschaftlichen Aufschwung übernimmt SCHIESSER die Radolfzeller Kinderwäschefabrik, die später als „TAUSENDSASSA-Spezialfabrik“ bekannt wird, und beginnt damit eine Phase gezielter Expansion.

1920 - 1929Krisenbewältigung und Stabilisierung

1929 – Anpassung an wirtschaftliche Herausforderungen

Aufgrund der Inflation und der Weltwirtschaftskrise müssen Teile des Unternehmens geschlossen werden. SCHIESSER reagiert flexibel und konzentriert sich auf die Kerngeschäfte, um die Stabilität zu sichern.

1923 – Die Geburt der Rippware

Mit der Einführung von Feinripp- und Doppelrippwäsche beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte von SCHIESSER. Inspiriert von den elastischen Bündchen klassischer Strümpfe entsteht eine innovative, bequeme Unterwäsche, die sofort zum Klassiker wird.

1910 - 1919Krisenbewältigung und Stabilisierung

1918 – Ende des ersten Weltkriegs

Nach dem Krieg nimmt die Produktion langsam wieder ihren normalen Betrieb auf. Trotz schwieriger Rohstofflage gelingt es SCHIESSER, sich auf die Nachkriegszeit einzustellen.

1916 – Umwandlung in eine Aktiengesellschaft

SCHIESSER wird zur Aktiengesellschaft (SCHIESSER AG) und legt damit die Grundlage für eine moderne Unternehmensstruktur.

1914 – Anpassung an den Kriegsbedarf

Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs stellt SCHIESSER die Produktion auf Heeresbedarf um. Exportmärkte fallen weg, und neue Materialien wie Brennesselfasern und Papiergarn werden erprobt.

1913 – Führungswechsel nach Todesfall

Nach dem Tod von Jacques Schiesser übernimmt seine Frau Malwine die Unternehmensleitung, unterstützt vom Schwiegersohn Wilhelm Finckh.

1985 - 1909Die Anfangsjahre

1896 – Neue Filiale in Engen

SCHIESSER erweitert seine Präsenz mit der Eröffnung einer Filiale in Engen und setzt damit die erfolgreiche Expansion fort. Zuvor wurden bereits Niederlassungen in Stockach (1890) und Bukarest (1894) gegründet.

1890-1894 – Internationale Expansion

Das Unternehmen erschließt neue Exportmärkte im Vorderen Orient, Indien, China und Japan und festigt seine internationale Position.

bis 1880 – Wachstumsphase

Die Produktion wächst kontinuierlich, und die Zahl der Beschäftigten steigt deutlich. SCHIESSER legt den Grundstein für die zukünftige Entwicklung als international agierendes Unternehmen.

1876 – Erste eigene Fabrik in Radolfzell

Jacques Schiesser und seine Frau Malwine errichten eine kleine Fabrik für Trikotweberei und Färberei in Radolfzell und starten damit die eigenständige Produktion ihrer Trikotagen.

Gründung 1875 – Pionierstart

Der junge Fabrikant Jacques Schiesser beginnt mit seiner Frau Malwine die Produktion auf nur neun Rundstühlen im Tanzsaal des Gasthauses „Schwert“.